Hindernisse auf Ihrem Weg in die Freiheit - Irgendwann Nichtraucher werden

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Hindernisse auf Ihrem Weg in die Freiheit

Verschiedenes
 

Hindernisse überwinden

"Die meisten Hindernisse entstehen in unseren Gedanken und je mehr man an sie denkt, desto größer werden sie.
Man kann Hindernisse überspringen, darunter hindurchgehen oder um sie herum gehen und man kann sie sich auch klein denken."


Wer mit dem Rauchen aufhören will, wird einige Hürden zu überwinden haben. Diese kann man in zwei Gruppen einteilen.
In die erste Gruppe gehören diejenigen, die wir uns einbilden, oder die uns eingeredet wurden.
Vielfach wird ja behauptet, dass das Rauchen eine Sucht ist und deshalb starke Entzugserscheinungen auftreten werden. Diese Behauptung ist lächerlich, wenn man sie damit vergleicht, unter welchen Entzugserscheinungen ein Rauschgiftsüchtiger zu leiden hat.

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Tatsache ist, und die meisten ehemaligen Raucher bestätigen es, dass sie kaum irgendwelche, zumindest körperliche Symptome verspürten. Keine Schmerzen, Wahnvorstellungen, Kreislaufzusammenbrüche oder andere der vielfältigen Beschwerden Heroinabhängiger auf Entzug.


Die Angst vor Entzugserscheinungen.

Diese beruht im Wesentlichen also auf einer Fehlinformation. Sie wird von verschiedenen Seiten verbreitet. Die Hersteller von Nikotinpflastern und Kaugummis werben damit, dass es nur dann leicht wäre, mit dem Rauchen aufzuhören, wenn man ihre Produkte benutzen würde. Damit behaupten sie unterschwellig, dass es ohne ihre Produkte nicht möglich ist.

Auch manche ehemalige Raucher berichten von heftigen Entzugserscheinungen und wie schwer es ihnen dadurch gefallen ist. Welche Veranlassung haben Sie, diese, nur für sie gültige Erfahrung zu verbreiten? Nun ganz einfach, je schwieriger sie ihren Entwöhnungsprozess darstellen, desto mehr werden sie wegen ihrer Willensstärke bewundert. 

Und die andere große Gruppe, die diese Irreführung aufrechterhält, sind natürlich Raucher, die es schon vergeblich versucht haben. Vielleicht auch Sie? Selbst wenn Sie diese angeblich erlebten Entzugserscheinungen nicht nach außen verbreiten, so hat sich in ihrem Unterbewusstsein diese Erfahrung festgesetzt und erschwert ihnen fortan jeden weiteren Versuch. 


Die zweite Gruppe sind die tatsächlich auftretenden Befindlichkeitsstörungen.
Tatsache ist jedoch, dass es nur wenige, kaum spürbare körperliche Beschwerden gibt, die meist nach 2-3 Tagen gänzlich verschwunden sind. Diese Beschwerden werden unterschiedlich stark empfunden. Wenn man erhebliche Beschwerden erwartet, so werden diese auch als stark erlebt.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass die dem Nikotinentzug zugeschriebenen Beschwerden nicht auftraten. Lediglich einige leichte Befindlichkeitsstörungen, wie Nervosität und Übellaunigkeit, waren die Folge. Bereits nach zwei Tagen erreichte ich jedoch einen Zustand, der ein erhebliches Plus an körperlichem und seelischem Wohlbefinden bedeutete.


Ein Kapitel aus meinem Buch

Wenn Sie einige Seiten des Buches probelesen wollen, klicken Sie einfach auf das Bild.

Welche Hürden müssen Sie, auf Ihrem Weg zum Ziel, überwinden?
Neben vielen Hürden, die es auf Ihrem Weg zum Ziel, Nichtraucher zu werden, zu überwinden gilt, ist die Angst eine der höchsten.
Angst zu empfinden, ist allen Menschen angeboren. Die Angst schützt uns, wenn wir in Gefahr sind oder glauben in Gefahr zu sein. 
Die Angst veranlasst uns nicht nur zu Kampf oder Flucht sondern auch zum Verharren oder Verstecken.
Sie kann auch in unseren Gedanken entstehen, ohne dass wir tatsächlich in Gefahr sind. Beeinflusst jedoch in jedem Fall unser Verhalten. 
Zuviel Angst lähmt, lässt uns Entscheidungen verschieben, ja verhindert sogar Entscheidungen.
 
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Haben Sie Angst vor einem rauchfreien Leben?
Haben Sie es deshalb bislang nicht geschafft, mit dem Rauchen Schluss zu machen.
Sie müssen sich einfach sicher sein, dass Rauchen in Ihrem Leben keinen Platz mehr hat. 
Bei diesem Gedanken bekommen viele Raucher Angst.
Sie haben Angst etwas zu verlieren - eine Stütze, einen Begleiter, irgendetwas, was Sie daran hindert, endlich Ihr Leben so zu gestalten, wie Sie es schon immer wollten.
Denn dies setzt ja Veränderungen Ihrer bisherigen Gewohnheiten voraus. 
Wenn Sie nicht mehr rauchen, sprengen Sie die Ketten der psychischen und geistigen Abhängigkeit und leben endlich unabhängig!

Die Angst, nie wieder rauchen zu dürfen.
Neben den Gewohnheiten und dem Druck gibt es weitere Hindernisse, auf Ihrem Weg zum Nichtraucher.

 
 


Kennen Sie auch das Unbehagen, das Sie beim Anblick der letzten Zigarette in der Packung beschleicht? 
Besonders natürlich am Abend und Münzen haben Sie auch nicht mehr in der Tasche. 
Dieses Unbehagen kann schnell zu Stress und Angst führen. 

Das Gefühl, die Zigaretten zu vermissen, entsteht dadurch, dass dem Rauchen eine Wichtigkeit unterstellt wird, die allerdings nicht klar begründet werden kann. 
Es wird lediglich vermutet, dass dieses wichtige „Etwas“ ein Gefühl der Leere zurücklässt. Auch der Verlust einer helfenden Stütze, z.B. in Stresssituationen, kann befürchtet werden. 
Um diese Angst loszuwerden, kommt man auf verrückte Ideen.

Meine Erfahrung.
Gegen 23.00 Uhr rauchte ich die letzte Zigarette aus der Schachtel. 
Bereits während ich rauchte, überkam mich das soeben beschriebene Unbehagen. 
Als ich die bis zum Filter gerauchte Zigarette ausdrückte, erfasste mich sofort der unlogische Wunsch nach einer weiteren Zigarette. Trotz intensivster Suche in allen Hosen- und Anzugtaschen war kein ausreichendes Kleingeld für den Zigarettenautomaten zu finden.
„Rauchen … rauchen … rauchen“, hämmerte es in meinem Kopf. 
Das Unbehagen steigerte sich. Verdammt noch mal, ich werde doch die letzte Stunde vor dem Schlafen ohne Zigarette auskommen. 
„Rauchen … rauchen … rauchen!“

Es war keine wirkliche Angst, die mich überfiel. Es war eher ein Gefühl innerer Unruhe oder auch des Stresses. 
Nun gibt es aber in meinem Wohnort keinen Zigarettenautomaten, der Geldscheine annimmt.

Das Ergebnis war, dass ich zu unserm kleinen Bahnhof lief. 
Ich wusste, dass der dortige Fahrkartenautomat auch Geldscheine annimmt. Ich kaufte mir eine Fahrkarte. 
2,60 Euro für die Fahrkarte und Wechselgeld. 
Jetzt konnte ich endlich Zigaretten aus dem Automaten ziehen. Sofort verschwand das Unbehagen. 
Natürlich rauchte ich die erste Zigarette auf dem Nachhauseweg.

Die Moral der Geschichte.

Rauchen macht verdammt unfrei!

Die beschriebene Angst ist keine pure Einbildung; sie besteht tatsächlich. 
Natürlich ist sie völlig irrational, da Sie ohne Probleme jederzeit wieder mit dem Rauchen anfangen können. 
Sie brauchen es nicht noch einmal wieder zu lernen. Sie werden es ein Leben lang können. 
Verantwortlich für diese Angst ist ein kleines Organ in Ihrem Gehirn, der sogenannte Mandelkern (Amygdala). 
Die Amygdala ist an der Entstehung der Angst wesentlich beteiligt und spielt allgemein eine tragende Rolle bei der emotionalen Bewertung und dem Erfassen bekannter Situationen sowie der Analyse möglicher Gefahren: sie verarbeitet externe Impulse und leitet die vegetativen Reaktionen ein.
Der Mandelkern ist somit das Emotionszentrum im Gehirn und hilft uns bei Entscheidungen ohne harte Fakten. 
Wenn dem Gehirn für eine Entscheidung logische Informationen fehlen, schaltet es das Gefühlszentrum hinzu. 


Wir bevorzugen das, was wir kennen.

Das gilt auch im Falle von riskanten Entscheidungen.
Ist das Risiko aufgrund von Erfahrungswerten abschätzbar, haben die meisten Menschen kein Problem damit, sich zu entscheiden - egal, wie hoch die Gefahr des Verlierens ist.
Anders sieht es bei Situationen aus, in denen wichtige Informationen fehlen, so dass Chancen und Risiken nur schwer eingeschätzt werden können.
Hier tendieren viele Menschen dazu, grundsätzlich vom schlimmsten Fall auszugehen und das Risiko dadurch zu überschätzen. Solche Entscheidungen werden, wann immer es geht, vermieden.

 
 

Welche Erfahrungswerte fehlen dem Raucher? 
Im Prinzip akzeptiert er die logische Information nicht, dass er als Nichtraucher mehr Spaß am Leben hat. 
Dazu gehören Gesundheit, mehr Energie und Lebenskraft sowie mehr Geld zur Erfüllung seiner materiellen Wünsche.
Diese Tatsachen nicht zu akzeptieren, ist der Grund dafür, dass man sein Vorhaben, nicht mehr zu rauchen, immer wieder verschiebt. 
Zusätzlich wird Angst durch die falschen Informationen über die Schwierigkeiten, mit dem Rauchen aufzuhören, ausgelöst.

Diese falschen Informationen betreffen,
- das Gefühl, die Zigaretten zu vermissen.
- die Vorstellung, dass das Leben ohne Zigaretten nie mehr so lebenswert sein wird.
- die Angst vor dem Versagen.
- die Entzugserscheinungen.
- die Gewichtszunahme.

Reflexionsfragen:
Ist das Rauchen für mich wichtig?
Wenn ja:
Bei welchem Anlass?
Wobei hilft mir das Rauchen?



 
 

Dies war ein Geburtstagsgeschenk für mich, als ich meinen 32. Geburtstag feierte und noch Raucher war.
Ich erhielt es von meiner Tochter Stephanie als kleines, von ihr  selbstgezeichnetes Büchlein überreicht.

 
 
 
 
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